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GTIN und Pharmacode: Gemeinsam zur optimalen Lösung

Donnerstag, 26. Juli 2018

Die für den INDEX ursprünglich angedachten und im 2015/16 kommunizierten Erweiterungen, welche für Frühling 2019 vorgesehen waren, haben sich aus technischen und redaktionellen Gründen als nicht erforderlich erwiesen, sie werden nicht umgesetzt.

Die Global Trade Item Number GTIN von GS1 hat sich im Logistikbereich seit vielen Jahren weltweit als wichtigster Standard für die Identifikation von Artikeln etabliert. Ebenso kommt der GTIN bei der Einführung von eHealth in der Schweiz eine herausragende Rolle zu.

Aus diesen Gründen unterstützen die INDEX-Datenbanken von HCI Solutions AG seit vielen Jahren eine maximale Nutzbarkeit der GTIN in den Systemen ihrer Endkunden. Im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Stiftung Refdata und GS1 hat HCI Solutions AG seit 2015 die Verbreitung der GTIN bei ihren Kunden stark forciert, so dass heute bereits bei rund 80% aller Artikel im INDEX nebst dem Pharmacode auch eine GTIN hinterlegt ist.

Für die verbleibenden rund 50'000 Artikel ohne GTIN werden in Zusammenarbeit mit den genannten Partnern unterstützende Kommunikationsmassnahmen ergriffen, um die GTIN-Abdeckung in den nächsten Jahren weiter zu vervollständigen. Diese fokussieren sich insbesondere auf die abrechnungsrelevanten Produktgruppen. Eine Awareness-Kampagne, koordiniert von GS1, soll jene Lieferanten ansprechen, die bisher noch nicht Mitglied
von GS1 sind.

Die für den INDEX ursprünglich angedachten und im 2015/16 kommunizierten Erweiterungen, welche für Frühling 2019 vorgesehen waren, haben sich aus technischen und redaktionellen Gründen als nicht erforderlich erwiesen, sie werden nicht umgesetzt.

Die GTIN von GS1 ist der global standardisierte Artikel-Identifikator. HCI empfiehlt daher allen Lieferanten, ihre Artikel mit einer GTIN auszurüsten. Der Pharmacode ist erforderlich, um die Funktionsweise der Kundensysteme in Fällen fehlender GTIN sicherzustellen.

Damit können die Akteure im Schweizer Gesundheitswesen weiterhin auf die langjährig etablierten INDEX-Datenbanksysteme vertrauen und diese gleichzeitig als Grundlage für GTIN-basierte eHealth-Prozesse verwenden.