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Studien belegen einen klaren Nutzen des Medikationsplans

Freitag, 22. November 2019

Immer mehr Menschen sind auf eine komplexe Medikation mit mehr als 5 Arzneimitteln angewiesen. Polypharmazie führt jedoch vielfach zu erhöhtem Auftreten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen und gravierenden Arzneimittelinteraktionen. Non-Adhärenz von Patienten verstärkt das Risiko einer Hospitalisation.

Um diesen Problemen entgegenzuwirken, verwenden einige Länder bereits Medikationspläne, die Patienten bei der korrekten Einnahme ihrer Medikation unterstützen. Der Nutzen dieser Massnahmen wurde nun in einer Literaturstudie der Apothekerin Fine Dietrich, Mitglied der Pharmaceutical Care Research Group (PCRG) der Universität Basel bestätigt.

Die Studie belegt, dass Medikationspläne ein wertvolles Instrument zur Verbesserung der Patientenversorgung sind. So führt der Medikationsplan beim Patienten zu einem Wissenszuwachs bezüglich seiner Medikation und erhöht somit die Adhärenz.
Zusätzlich verbessern Medikationspläne die Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsfachpersonen. Der Medikationsplan ist also für Patienten, wie auch für Leistungserbringer, von grossem Nutzen.